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SAATEN

UNTER

Vorgehen:
Bei einer Untersaat wachsen mindestens zweit Früchte auf einem Acker: Die Hauptfrucht und die Untersaat. Sie können zeitlich zusammen oder auch versetzt gesät werden

 

Wirkung:
Untersaat hat großen Einfluss auf die Bodenfruchtbarkeit des Bodens. Sie führen zu einer besseren Befahrbarkeit für die landwirtschaftlichen Maschinen, einer guten Verwertung von organischen Düngern und können zudem als Futter- oder Biomasselieferant dienen.

 

Nachdem die Hauptfrucht abgeerntet ist, wächst die Untersaat hoch, begrünt den abgeernteten Acker. Ihre Bewurzelung wirkt der Bodenerosion entgegen und trägt zu einer verbesserten Bodenstruktur bei. Die Bodenfruchtbarkeit wird durch diese Maßnahme merklich erhöht, Unkräuter unterdrückt oder gar verdrängt. Außerdem wird durch die Bindung von Nährstoffen, die schlechter vom Boden adsorbiert werden können (z. B. Stickstoff aus Nitrat) das Grundwasser geschützt.

 

Die Zersetzung der Untersaat-Rückstände hat eine starke Humusbildung zur Folge.

 

Nach der Ernte der Hauptfrucht bietet die Untersaat Nahrungs-, Schutz- und Fortpflanzungsraum vieler Insekten, Amphibien, Kleinwild und Vögeln.

 

UNTERSAATEN

BEISPIELE

So sieht das in der Praxis aus.

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